Kleiner Münsterländer ganz groß auf der Hohen Jagd 2026

Die Hohe Jagd & Fischerei 2026 hat ihrem Ruf wieder einmal alle Ehre gemacht – und diesmal sogar mit ordentlich Rückenwind. Im Messezentrum Salzburg drängten sich an allen Tagen auffallend viele Besucher:innen durch die Hallen. Die Stimmung? Elektrisch. Das Interesse? Spürbar größer als in den Jahren zuvor.

Auch am Stand des JGKS herrschte durchgehend Hochbetrieb. Der Zustrom riss kaum ab, viele intensive Gespräche, neugierige Fragen und fachlicher Austausch bestimmten das Bild. Besonders stark im Fokus: der Kleine Münsterländer.

An jedem Messetag präsentierte sich ein Vertreter dieser vielseitigen Jagdhunderasse live am Stand. Die jeweiligen Hundeführer standen bereitwillig Rede und Antwort – kompetent, praxisnah und ohne Umschweife. Ob Haltung, Zucht, Ausbildung oder jagdliche Leistungsfähigkeit: Die Besucher:innen bekamen fundierte Einblicke aus erster Hand.

Ein echtes Highlight waren zudem die Hundevorführungen im pfoten.revier. Dort zeigte sich eindrucksvoll, wie souverän der Kleine Münsterländer auch unter den ungewöhnlichen Bedingungen einer Messe arbeitet. Trotz Geräuschkulisse, Publikumsnähe und wechselnder Reize präsentierte sich der Vorstehhund konzentriert, führig und absolut zuverlässig – ein Auftritt, der Eindruck hinterließ.

Bemerkenswert war vor allem das breite Interesse aus unterschiedlichsten Regionen. Selbst Jäger:innen aus eher untypischen Revieren für Vorstehhunde suchten gezielt das Gespräch. Diese Offenheit und Neugier haben uns ehrlich überwältigt.

Der ÖVMÜ blickt daher mit großer Vorfreude nach vorne. Nach dieser erfolgreichen Messe ist klar: Wir sehen uns wieder – auf der Hohen Jagd 2027.

Text: Valerie Kecht-Kofler

Angelika Weinberger